Freude für die Eisenbahnfreunde Grenzland

Aktuelle Situation / Bahnhofsfest 2020
12. April 2020

Die Eisenbahnfreunde Grenzland konnten Ihre Freude nicht verhehlen als Frau Ministerin Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, sie am 01.09.2020 besuchte. Vor allem deshalb, weil sie nicht mit leeren Händen kam,  sondern einen Bewilligungsbescheid in nicht unbeträchtlicher Höhe für eine spezielle Förderung in Ihrem Gepäck hatte. Eine Förderung, die die Eisenbahnfreunde in die Lage versetzt, einem Schienenbus – konkret den 798 818 – eine Hauptuntersuchung zukommen zu lassen. Dieses Fahrzeug ist vielen, auch Nichteisenbahnern, unter dem Namen „roter Brummer“ bekannt.

Da Frau Ministerin Scharrenbach die EFG nicht unerwartet und plötzlich besuchte, sondern ihren Besuch angekündigt hatte, sorgten einige Vereinsmitglieder, bis hin zum Vorstand dafür, dass ihr ein netter und freundlicher Empfang bereitet wurde. Ein Zelt, falls der Wettergott es nicht gut meine sollte, wurde aufgebaut, dazu einige Stehtische, ein Rednerpult und gekühlte Getränke waren vorhanden. Somit konnte sich nicht nur die Ministerin, sondern auch einige kommunale Politiker als auch Personen aus der Verwaltung, wohlfühlen. Besonders freute es den Vorstand, dass auch der Bürgermeister aus Raeren, Belgien, angereist war, da auch in diesem kleinen Ort eine (Wagen-)Unterkunft mit Werkstatt eingerichtet ist.

In den Reden von Frau Ministerin Scharrenbach und Frank Leuchter wurde deutlich, dass solche historischen Hinterlassenschaften wichtige Dokumente vergangener Zeiten sind und es wichtig ist, diese für die Zukunft zu erhalten.  Solche Fahrzeuge bewältigten in der Vergangenheit einen wichtigen Dienst im ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr),  indem sie Arbeiter und Schüler zu ihren Zielen fuhren. Sie gehören also zur Geschichte der Region – zu unserer Heimat.

Leider musste auch ein Wermutstropfen von Frank Leuchter erwähnt werden. Nämlich den, dass einige der Fahrzeuge immer wieder von Vandalismus betroffen und dadurch zum Teil enorme Schäden verursacht werden, die die Mitglieder in mühevoller Arbeit und finanziellem Aufwand wieder herrichten müssen.

Die nun gewährte Förderung wird uns jedoch helfen, ein Stück näher an das große Ziel – die Durchfühung von Fahrten – zu gelangen. Dabei stellt sie aber auch nur einen Zuschuss dar; der Verein muss auch einen erheblichen Aufwand leisten, um das Projekt der Hauptuntersuchung vollständig durch führen zu können. Hierzu wurde eigens ein Spendenkonto bei der Aachener Bank angelegt;  Hier eingehende Gelder werden ausschließlich für den Schienenbus verwendet werden. Selbstverständlich kann eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden.Die IBAN hierzu lautet: DE68390601801703268001.

Die Vorbereitungen für den Start der Maßnahme laufen derzeit; im Laufe des Oktobers geht es dann los mit dem Projekt „Hauptuntersuchung 798 818“, welches hoffentlich Mitte 2021 abgeschlossen wird.